Gebäudethermografie – Wärme sichtbar machen

Die Gebäudethermografie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Wärmeverluste an Gebäuden sichtbar gemacht werden können. Mithilfe einer speziellen Wärmebildkamera werden die Oberflächentemperaturen von Fassaden, Dächern, Fenstern und anderen Bauteilen erfasst. Die dabei entstehenden Thermogramme zeigen Temperaturunterschiede farblich auf – so können energetische Schwachstellen und Wärmebrücken punktgenau lokalisiert werden.

Thermografie eignet sich besonders gut zur Beurteilung von Dämmzuständen, Luftundichtigkeiten und Wärmeverlusten. Sie liefert wertvolle Hinweise bei geplanten Sanierungen oder zur Überprüfung der Qualität nach durchgeführten Baumaßnahmen. Auch versteckte Baumängel oder Fehler in der Ausführung lassen sich oft eindeutig nachweisen.

Gebäudethermografie, Ansicht eines Gebäudes, Energieagentur Aunitz Patrick

Vorteile der Gebäudethermografie:

Schnelle Analyse

Schnelle, zerstörungsfreie Analyse der Gebäudehülle

Schwachstellen erkennen

Aufdecken von Schwachstellen wie Wärmebrücken, undichten Fenstern oder fehlender Dämmung

Sanierungs-grundlage schaffen

Ideale Grundlage für Sanierungsentscheidungen

Bauqualität sichern

Qualitätssicherung nach Bau- oder Sanierungsarbeiten

Ergebnisse visualisieren

Visualisierung der Ergebnisse – verständlich und nachvollziehbar

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Schreiben Sie uns – wir melden uns so schnell wie möglich.

Voraussetzungen für eine aussagekräftige Thermografie:

  • Es muss ein Temperaturunterschied von mindestens 15–20 °C zwischen innen und außen bestehen – idealerweise im Winterhalbjahr.
  • Alle Räume sollten mindestens einen Tag vor dem Aufnahmetermin gleichmäßig beheizt werden, idealerweise auf 20–22 °C.
  • Zimmertüren im Gebäude geöffnet halten, um eine gleichmäßige Temperaturverteilung zu erreichen.
  • Fenster geschlossen halten; bei kurzzeitigem Lüften alle Fenster vollständig öffnen (Stoßlüften).
  • Wohnungstüren nur kurzzeitig öffnen, um eine künstliche Erwärmung der Fassade zu vermeiden.
  • Rollläden in der Vorbereitungszeit geöffnet lassen, damit die Wärmebildkamera ungehinderten Sichtkontakt zur Gebäudeoberfläche hat.
  • Für Außenaufnahmen sollte das Wetter möglichst trocken, windstill und ohne direkte Sonneneinstrahlung sein.

Wir führen Thermografieaufnahmen fachgerecht und praxisnah durch – als Einzelanalyse oder im Rahmen einer Energieberatung oder Sanierungsplanung. Die Ergebnisse erhalten Sie als ausführlich dokumentierten Thermografiebericht mit Bildern, Beschreibung der Auffälligkeiten und klaren Empfehlungen.